Wissenwertes: Was unter Johannisbeeren pflanzen – Meine Gartentipps

Die Auswahl des richtigen Unterbaums ist entscheidend für das erfolgreiche Pflanzen von Johannisbeeren. Es sind verschiedene Krankheiten und Schädlinge bekannt, die die Johannisbeeren befallen können, was den Ernteertrag beeinträchtigen kann. Die Standortwahl und die richtige Pflege sind ebenfalls wichtige Faktoren für ein gesundes Wachstum der Sträucher.

Schlüsselerkenntnisse:

  • Der richtige Unterbau ist entscheidend für das Pflanzen von Johannisbeeren.
  • Es gibt verschiedene Krankheiten und Schädlinge, die Johannisbeeren befallen können.
  • Die Standortwahl und Pflege sind wichtige Faktoren für ein gesundes Wachstum.
  • Wichtige Schadbilder im Garten sind Sternrusstau, Blattläuse und Echter Mehltau Gurke.
  • Die Auswahl mehltauresistenter Sorten bietet Schutz vor dem Amerikanischen Stachelbeermehltau.

Amerikanischer Stachelbeermehltau – die wichtigste aller Johannisbeer Krankheiten

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Der Amerikanische Stachelbeermehltau ist eine der häufigsten Krankheiten, die Johannisbeeren befallen können. Es handelt sich um einen Pilzbefall, der schon während der Blütezeit auftreten kann. Die Infektion äußert sich durch einen weißen, mehlartigen Belag auf den Blättern, Trieben und Früchten der Pflanzen. Besonders feuchtes Wetter begünstigt die Ausbreitung des Pilzes.

Um die Johannisbeersträucher vor dem Amerikanischen Stachelbeermehltau zu schützen, empfiehlt es sich, mehltauresistente Sorten anzubauen. Diese Sorten sind genetisch gegen den Pilz immun und zeigen deutlich geringere Anfälligkeit. Eine Liste mehltauresistenter Johannisbeersorten finden Sie in Tabelle 1.

SorteFarbeGeschmackWiderstandsfähigkeit gegen Amerikanischen Stachelbeermehltau
Johannisbeer Sorte 1RotSüß-säuerlichSehr hoch
Johannisbeer Sorte 2SchwarzSüßSehr hoch
Johannisbeer Sorte 3GrünSäuerlichMittel

Zusätzlich zur Sortenwahl ist es wichtig, die Pflanzen regelmäßig auf Anzeichen von Pilzbefall zu kontrollieren. Bei ersten Anzeichen sollte schnell gehandelt werden, um eine Ausbreitung zu verhindern. Befallene Teile der Pflanze sollten entfernt und vernichtet werden, um eine weitere Infektion zu vermeiden.

Übersicht ausgewählter mehltauresistenter Johannisbeersorten

johannesbeeren pflanzen

Beim Anbau von Johannisbeeren ist es wichtig, Sorten zu wählen, die eine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Amerikanischen Stachelbeermehltau aufweisen. Glücklicherweise gibt es auf dem Markt eine Vielzahl mehltauresistenter Johannisbeersorten, die eine gute Ernte und gesundes Wachstum der Sträucher ermöglichen. Hier ist eine Übersicht einiger empfehlenswerter Sorten:

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Mehltauresistente Johannisbeersorte 1

Diese Sorte zeichnet sich durch ihre hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Amerikanischen Stachelbeermehltau aus. Sie ist bekannt für ihren hohen Ernteertrag und ihren intensiven Geschmack. Die Beeren sind mittelgroß und eignen sich sowohl für den Frischverzehr als auch für die Verarbeitung zu Marmelade oder Saft.

Mehltauresistente Johannisbeersorte 2

Diese Sorte ist besonders robust gegenüber dem Amerikanischen Stachelbeermehltau und zeichnet sich durch ihre gute Fruchtqualität aus. Die Beeren sind groß und süß im Geschmack. Sie eignen sich ideal für den direkten Verzehr und können auch für köstliche Desserts verwendet werden.

Mehltauresistente Johannisbeersorte 3

Diese Sorte ist für ihre hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Amerikanischen Stachelbeermehltau bekannt. Sie zeichnet sich durch einen hohen Ertrag und die Qualität ihrer Beeren aus. Die Beeren sind mittelgroß und haben eine angenehme Säure. Sie eignen sich sowohl für den Frischverzehr als auch für die Verarbeitung.

SorteWiderstandsfähigkeit gegenüber Amerikanischem StachelbeermehltauErnteertragGeschmack
Mehltauresistente Johannisbeersorte 1HochMittelIntensiv
Mehltauresistente Johannisbeersorte 2Sehr hochHochSüß
Mehltauresistente Johannisbeersorte 3HochSehr hochAngenehme Säure

Es ist wichtig zu beachten, dass die Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Amerikanischen Stachelbeermehltau je nach Sorte unterschiedlich sein kann. Daher empfiehlt es sich, vor dem Kauf von Johannisbeerpflanzen die Informationen zu den einzelnen Sorten zu recherchieren und diejenige auszuwählen, die am besten den eigenen Bedürfnissen und Vorlieben entspricht.

Wie gefährlich sind eigentlich die Johannisbeeren Krankheiten?

Beim Anbau von Johannisbeeren ist es wichtig, sich bewusst zu sein, dass diese Sträucher anfällig für verschiedene Krankheiten sind. Doch wie gefährlich sind diese Krankheiten wirklich und wie stark beeinflussen sie den Ernteertrag? Die gute Nachricht ist, dass Johannisbeeren aufgrund ihrer robusten Natur oft nur einen geringen Einfluss auf die Ernte haben.

Johannisbeersträucher können Krankheiten oft vollständig selbst bekämpfen. Sie verfügen über eine natürliche Resistenz gegenüber vielen Krankheitserregern und erholen sich schnell durch starkes Wachstum im nächsten Jahr. Dies bedeutet, dass selbst wenn die Sträucher von Krankheiten befallen sind, sie in der Regel immer noch eine gute Ernte liefern können.

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Natürlich ist es dennoch wichtig, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen, um das Risiko von Krankheiten zu minimieren. Dazu zählt die Auswahl von mehltauresistenten Johannisbeersorten, die weniger anfällig für den Amerikanischen Stachelbeermehltau sind. Zusätzlich sollte auf die richtige Pflege der Sträucher geachtet werden, inklusive regelmäßigem Schnitt und geeigneter Düngung.

Die häufigsten Schadbilder im Garten in der Reihe ihrer Priorität

Im Garten können verschiedene Schadbilder auftreten, die Einfluss auf das Wachstum und die Gesundheit der Pflanzen haben. Die häufigsten Gartenkrankheiten und Schädlinge sind Sternrusstau, Blattläuse, Echter Mehltau Gurke, Birnengitterrost und Spinnmilben. Diese Schädlinge können sich auf verschiedene Pflanzenarten auswirken und ihre Entwicklung beeinträchtigen.

Der Sternrusstau tritt besonders bei Rosen auf und äußert sich durch schwarze Flecken auf den Blättern. Blattläuse sind eine der bekanntesten Schädlinge im Garten und können an vielen verschiedenen Pflanzenarten auftreten. Der Echte Mehltau Gurke ist eine Pilzkrankheit, die Gurkenpflanzen befällt und sich als weißer Belag auf den Blättern zeigt. Der Birnengitterrost befällt vor allem Birnenbäume und kann zu Schäden an den Blättern und Früchten führen. Spinnmilben sind winzige Insekten, die an den Blättern saugen und durch ihre Spinnweben einen sichtbaren Befall hinterlassen.

Um diese Schadbilder zu bekämpfen, gibt es verschiedene Methoden. Der Einsatz von Nützlingen wie zum Beispiel Marienkäfern oder Florfliegenlarven kann helfen, Blattläuse zu reduzieren. Eine regelmäßige Kontrolle der Pflanzen und das Entfernen befallener Blätter können auch dazu beitragen, die Ausbreitung der Schädlinge einzudämmen. Bei Pilzkrankheiten wie dem Echten Mehltau Gurke ist es wichtig, befallene Pflanzenteile frühzeitig zu entfernen und die Pflanzen trocken zu halten.

SchadbildBeschreibungBetroffene Pflanzen
SternrusstauSchwarze Flecken auf den BlätternRosen
BlattläuseKleine Insekten, saugen an den BlätternVerschiedene Pflanzenarten
Echter Mehltau GurkeWeißer Belag auf den BlätternGurkenpflanzen
BirnengitterrostSchäden an den Blättern und FrüchtenBirnenbäume
SpinnmilbenWinzige Insekten, sichtbarer Befall durch SpinnwebenVerschiedene Pflanzenarten

Die Top-11 der Johannisbeeren Krankheiten in Kurzfassung

Bei der Kultivierung von Johannisbeeren ist es wichtig, mögliche Krankheiten und Schädlinge im Blick zu behalten. Hier sind die wichtigsten Krankheiten, die Johannisbeeren befallen können:

  1. Amerikanischer Stachelbeermehltau: Eine häufige Pilzkrankheit, die schon in der Blütezeit auftreten kann.
  2. Blattläuse: Klein, aber lästig, können Blattläuse das Wachstum der Johannisbeeren beeinträchtigen.
  3. Flechten: Flechten können auf den Sträuchern wachsen und ihre Nährstoffaufnahme beeinträchtigen.
  4. Frostspannerraupen: Die Raupen dieser Schmetterlingsart können die Blätter der Pflanzen abfressen.
  5. Gartenlaubkäfer: Diese Käfer fressen gerne die Blätter der Johannisbeersträucher.
  6. Johannisbeerblasenlaus: Blattläuse, die speziell Johannisbeeren befallen und an den Blättern saugen.
  7. Johannisbeergallmilbe: Diese winzigen Milben verursachen Gallen an den Blättern der Sträucher.
  8. Kirschessigfliege: Eine Fruchtfliegenart, die Johannisbeeren befällt und die Früchte schädigen kann.
  9. Säulenrost: Eine Pilzkrankheit, die orangene Flecken auf den Blättern der Pflanzen verursacht.
  10. Stachelbeerblattwespe: Diese Wespenart legt ihre Eier in den Knospen der Sträucher ab und kann Schäden verursachen.
  11. Wühlmäuse: Diese Nagetiere können die Wurzeln der Johannisbeeren beschädigen.
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Es ist wichtig, die Symptome dieser Krankheiten zu erkennen und geeignete Maßnahmen zur Bekämpfung zu ergreifen, um ein gesundes Wachstum der Johannisbeersträucher zu gewährleisten.

Fazit

Beim Anpflanzen von Johannisbeeren gibt es einige wichtige Tipps zu beachten. Zunächst ist es entscheidend, den richtigen Unterbau zu wählen, der die Sträucher vor Krankheiten schützt. Hierbei empfiehlt es sich, mehltauresistente Sorten auszuwählen, um den Befall mit dem Amerikanischen Stachelbeermehltau zu verhindern.

Neben der Sortenwahl ist auch die richtige Pflege der Johannisbeeren von großer Bedeutung. Regelmäßiges Düngen trägt dazu bei, dass die Sträucher gesund wachsen und eine reiche Ernte bringen. Ein passender Standort, der idealerweise sonnig bis halbschattig ist und vor starken Winden geschützt liegt, ist ebenfalls wichtig für das gesunde Wachstum der Pflanzen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der regelmäßige Schnitt der Johannisbeersträucher. Durch das Entfernen alter Triebe und das Auslichten der Sträucher wird das Wachstum gefördert und die Bildung neuer Fruchttriebe begünstigt. Der richtige Schnitt sorgt also nicht nur für eine bessere Ernte, sondern auch für eine gesunde Entwicklung der Pflanzen.

Quellenverweise

Robert-von-Haus-und-Garten

Robert ist ein engagierter Urban-Gärtner, der seine Expertise und praktischen Tipps für nachhaltiges Gärtnern in der Stadt teilt.